Atmen nicht vergessen

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Wie bewusstes Atmen einen positiven Effekt auf die Erholung deines Körpers haben kann

Das Wissen in diesem Beitrag habe ich mir aus verschiedenen Quellen angeeignet. Bitte beachte, dass ich keine medizinischen Aussagen mache und die Richtigkeit nicht garantieren kann.

Der Parasympathikus

Der Parasympathikus ist der Teil unseres vegetativen Nervensystems, der als „Entschleuniger“ bezeichnet werden kann. Das Gute daran: Wir können den Parasympathikus bewusst durch unsere Atmung mobilisieren. Daher praktizieren wir im Yoga auch Pranayama (Zusammenführung von Körper und Geist durch Atmung).

Doch: Unser hektischer Alltag setzt dem Parasympathikus mehr und mehr zu. Damit der Parasympathikus optimal arbeiten kann, benötigt er einen niedrigen Stresslevel. Gelingt dir die Sache mit der „Entspannung“ nicht so gut, dann hat dein Gegenspieler, der Sympathikus, leichtes Spiel.

Der Sympathikus

Der Sympathikus ist für Kampf oder Flucht zuständig. Das war vor sehr langer Zeit auch noch überlebensnotwendig. Doch heute (miss)versteht er Dinge wie: Deadlines, Meetings, Termine, Auseinandersetzungen, usw. auch als Überlebenskämpfe und schüttet ununterbrochen Stresshormone aus.

Das wäre in einzelnen Situation auch nicht schlimm, aber viele von uns kommen von diesem Stress-High einfach nicht mehr herunter. Es ist scheinbar so, dass der Sympathikus „wächst“ und den Parasympathikus mehr und mehr verdrängt und uns um unseren „Chill-Mode“ bringt.

Das vegetative Nervensystem

Das vegetative Nervensystem könnte man als Verbindung zwischen Gehirn und unseren lebenswichtigen Körperfunktionen (z.B. Herzschlag, Kreislauf, Verdauung, Atmung, usw.) verstehen. Alles Funktionen, die automatisch gesteuert werden und auf die wir keinen Einfluss haben. Oder doch?

Die Atmung

Die Atmung ist die einzige Körperfunktion, die automatisch abläuft UND durch uns bewusst beeinflusst werden kann.

Und man sagt, dass hier der Schlüssel zum „positiven Eingriff“ in das zentrale Nervensystem liegt.

Durch die bewusste Atmung wird der Parasympathikus mobilisiert, der gleichzeitig den Sympathikus und somit die Ausschüttung der Stresshormone in Balance bringt.

In der Ruhe liegt die Kraft

Sind Parasympathikus und Sympathikus in Balance, kann der Parasympathikus seine Arbeit tun und die Funktionen des Körpers wieder auf ein dienliches „Normalniveau“ bringen. Man spürt dann häufig, wie der Körper wieder „Kraft tankt“ und regeneriert.

Pranayama

Und im Yoga nennen wir das Ganze „Pranayama“. Die Verbindung von Körper und Geist durch die Atmung. Am einfachsten profitierst du von der Wirkung durch gezielte Atemübungen oder durch die Verbindung von Atmung und Bewegung, wie z.B. im Vinyasa Flow. In diesem Flow-Zustand, den es auch in anderen Sporarten gibt (z.B. Snowboarden, Surfen) kommst du fast von allein in eine Art meditativen Zustand, da sich deine Atmung und Bewegung miteinander verbinden.

Eine der einfachsten Atemübungen, die du überall anwenden kannst, ist die gleichmäßige Ein- und Ausatmung. Zähle mit der Einatmung auf 4. Und dann zähle auch bei der Ausatmung auf 4. Wiederhole diesen Vorgang so oft, wie du möchtest.

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